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NORTE 2 - werden und sein

Ein stereothematisches Magazin von Wismarer Gestaltungsstudenten

Foto 1: NORTE 2 - werden und sein
NORTE ist ein Wind aus nördlicher Richtung. NORTE ist aber auch ein stereothematisches Magazin von Studierenden der Fakultät Gestaltung an der Hochschule Wismar. Ein frischer Wind aus dem Norden der Republik; ein Magazin mit einem eigenen Konzept, welches jenseits der üblichen Werkschauen und rein grafischer Publikationen auch auf die Texte und auf die von Neugier getriebene Auseinandersetzung mit echten Inhalten setzt. Das Themenpaar eröffnet dabei ein weites Feld, das sicherlich nicht nur für Gestalter und Gestaltungsinteressierte einiges zu bieten hat, sondern auch allgemein für alle, die an den vielschichtigen Themen interessiert sind.

Zum zweiten Mal machte sich nun eine zwölfköpfige studentische Redaktion daran, nach nahezu vollständig eigenen Ansprüchen und redaktionell unabhängig eine NORTE-Ausgabe zu produzieren. Dieses Mal fiel die Wahl auf das Themenpaar „Werden und Sein“.

Jedem Sein geht ein Werden voraus, und wie etwas letztlich ist, hängt maßgeblich von dem Weg ab, den es zuvor gegangen ist. Was gibt der Entstehungsprozess den fertigen Dingen mit auf dem Weg? Und ist nicht auch das „Seiende“ multipler und wandelbarer, als wir es uns meist vorstellen? Hat überhaupt irgendetwas festen Bestand? Oder sind feste Bezeichnungen, Definitionen, Identitäten und Zustände nur Hilfsmittel, die wir zur Konstruktion unserer Wirklichkeit und zur Schaffung unseres Weltbildes benötigen? Solche Fragen standen am Anfang der Suche und bildeten langsam den roten Faden, dem zu folgen sich die Redaktion letztlich zur Aufgabe setzte.

Die Schwerpunkte der einzelnen Themen, die am Ende jetzt so manifest erscheinen, wurden im Entstehungsprozess noch häufig verschoben. In langen, ziemlich basisdemokratischen Diskussionen näherte man sich langsam dem Ziel. Wahrscheinlich ergibt sich am Ende genau dadurch eine Qualität, die mit dem allzu starren Befolgen eines vorab festgelegten Konzeptes niemals erreicht worden wäre.

Auch die Form des Heftes greift die Prozesshaftigkeit auf. So ermöglicht die über 12 Meter lange zickzack-gefalzte Papierbahn, dem Betrachter mit dem Lesen des Magazins von zwei Seiten zu beginnen.

Eigentlich hört es nie auf: Selbst an jedem Ende steht man wieder an einem neuen Anfang. Abhängig von der eigenen Perspektive sehen wir meist nur die Möglichkeit, einen der beiden Aspekte zu betrachten. In den Beiträgen dieses Heftes versuchten die Studierenden, beide zu berücksichtigen und miteinander in Beziehung zu setzen. Der „Fluss“ der Themen in dem „endlosen“ Leporello verdeutlicht das Ineinanderfließen von Werden und Sein.

„NORTE 2 – Werden und Sein“ kann online bestellt werden auf der Webseite www.norte-magazin.de. Auch viele weitere Infos sowie Pressefotos finden sich auf dieser Seite. Für Rückfragen steht die Redaktion ebenfalls gerne zur Verfügung: redaktion@norte-magazin.de.

Weitere Informationen:
» www.norte-magazin.de