Bibliothek

Die Kunst der Täuschung

Von Kevin Mitnick mit einem Vorwort von Steve Wozniak.

Foto 1: Die Kunst der Täuschung
Kevin Mitnick, einst der meist gesuchte Verbrecher der USA, saß fünf Jahre lang im Gefängnis, weil er in zahlreiche Netzwerke großer Firmen eingebrochen war. Dabei bediente er sich häufig nicht nur seiner umfassenden technischen Hacker-Kenntnisse, sondern überlistete praktisch jedes Sicherheitssystem, indem er sich Passwörter erschlich, in Mülltonnen nach sicherheitsrelevanten Informationen suchte und falsche Identitäten vorgaukelte. Mitnick führt den Leser in die Denk- und Handlungsweise von Hackern ein, beschreibt konkrete Betrugsszenarien und zeigt eindrucksvoll die folgenschweren Konsequenzen, die sich aus diesen Einbrüchen ergeben. Dabei nimmt Mitnick sowohl die Perspektive des Angreifers wie auch des Opfers ein und erklärt damit sehr eindrucksvoll, wieso jeder Angriff so erfolgreich war – und wie man sich effektiv dagegen schützen kann. Kevin D. Mitnick arbeitet nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis als IT-Sicherheitsberater. Ein ihm auferlegtes Computernutzungsverbot wurde mittlerweile aufgehoben. Sein Co-Autor William L. Simon ist Bestseller-Autor von mehr als einem Dutzend Büchern und prämierten Film- und Fernsehdrehbüchern.

Das klingt nach einem spannenden Spionageroman, liest sich auch so und war im Rahmen einer Informationsveranstaltung zum Thema IT-Sicherheit der IHK-Bonn sogar ein ernsthaft diskutiertes Buch. Das Vorwort von Applegründer Steve Wozniak macht die Neugierde auf das Buch nur umso größer und enttäuscht wird man beim besten Willen nicht.
Autor/in:Kevin Mitnick
Verlag:Mitp-Verlag
Erscheinungsjahr:2003
Ausführung:400 Seiten, Gebunden
Format:17,0 x 24,0 cm
Preis:ca. 19,95 Euro
ISBN:3826609999